Was kann man tun?

Wenn die Leute keine Argumente mehr finden um sich vor der Verantwortung zu drücken kommt am Ende immer diese Frage "Was soll man denn tun?". Gibt man Ihnen die Antworten, passiert meistens trotzdem nichts. Dennoch wollt ich mal ne Liste machen, was man theorethisch alles tun könnte.

Der Weg ist klar: Dem System die Energie entziehen und stattdessen die Energie in alternative Strukturen investieren. Um sich zu positionieren und um langsam am Systemchange mitzuwirken. Man muss ja nicht immer alles sofort umsetzen. Man kann sich auch seine Sache rausnehmen und wenn man meint, man ist dazu bereit, sich der nächsten Sache annehmen. Je nach dem, was man sich am Ehesten zutraut.

Es sind nur kleine Dinge, die als Inspiration dienen sollen. Andere Menschen werden euch ggf. danach fragen und sich daran ein Beispiel nehmen. Das habe ich zumindest schon oft so erlebt. Im tiefsten Inneren weiß jeder was „das Richtige“ ist und was er tun kann und sollte. Oftmals muss es ihm nur einer vormachen. Das sollte man Ihnen aber auch nicht vorwerfen, das hat rassenspezifische Gründe (im Sinne des Menschenaffens, nicht im Sinne von Rassismus). Aber das will ich an dieser garnicht an dieser Stelle thematisieren.

- Ernährungsstil und Lebensstil positiv verändern / kreativ gestalten.

Dazu mehr auf meinen anderen Seiten.

- Wechsel zu einer alternativen Bank (zb. GLS), einer Krankenkasse (zb. BKK Advita), einem Emailanbieter (zb. Posteo) und einem Stromanbieter (zb. NaturEnergiePlus).

Diese Anbieter stehen für Ethik, ökologische Nachhaltigkeit und investieren nicht im Waffenbau und Krieg.

- Nur noch mit Bargeld bezahlen.

Die Abschaffung des Bargeldes ist derzeit ein brennendes Thema und wird versucht über Umwege zu realisieren. Das kann gefährlich für jeden Einzelnen werden. Darüber sollte man sich eingehender informieren.

- Nach alternativen Papierformen suchen.

Ja, Papier ist ein großes ökologisches Problem. Besonders deswegen, weil es in der Öffentlichkeit garnicht thematisiert wird. Generell kann von Nachhaltigkeit keine Rede sein, wenn Bäume für ein Produkt gefällt werden müssen. Denn Bäume brauchen mehrere Hundert bis Tausend Jahre um wieder die Reife zu bekommen, die sie beim Fällen gehabt haben. Desweiteren sind Bäume auch das zu Hause vieler Tierarten. Ganze Generationen gehen mit einem fallenden Baum verloren. Das muss eigentlich nicht sein. Eine alternative Papiersorte wäre zum Beispiel Bambuspapier. Bambus wächst sehr schnell nach und ist relativ anspruchslos. Es gibt aber noch weitaus mehr.

- Lebensmittel von Bauernhöfen, Wochenmärkten und kleinen Bioläden kaufen

So gelangt das Geld in erster Instanz nicht an die Falschen. Konzerne wie Monsanto und profitorientierte Unternehmen wie Discounter- und Supermarktketten. Und man spart, im Sinne des Umverteilungssystems, ne ganze Menge Strom. Hat sich schonmal jemand gefragt, warum solche Läden die ganze Nacht irgendwelche Lichter anlassen? Muss das sein?

- Einfache Lebensmittel wie Kräuter oder Gemüse in Töpfen selbst züchten und Lebensmittel wie Brot und Süßigkeiten selbst herstellen und ggf. auch verschenken.

Dadurch erlangt man nicht nur Ansehen in seinem sozialen Umfeld auf eine positive Weise sondern wird auch unabhängiger, spart Geld und lernt ne Menge dabei. Die ersten Versuche gehen meistens schief. Davon braucht man sich nicht beeindrucken zu lassen. Rezepte findet man im Netz ausreichend.

- Kleidung, Möbel, digitale Medien und Technik gebraucht kaufen oder tauschen.

Wer gebraucht kauft, zahlt keine Steuern und unterstützt auch nicht die Neuproduktion beziehungsweise den Massenkonsum. Die Qualität schwankt natürlich. Aber in der Regel ist sie einem Neuzustand doch sehr ähnlich. „Gebrauchtzustand“ interpretiere ich auch nicht zwangsläufig als „schon gebraucht“ sondern eher als „noch zu gebrauchen“. Vieles wird auf Ebay Kleinanzeigen auch verschenkt. Da lohnt sich immer ein Blick hinein. Was man da manchmal findet, ist schon erstaunlich.

- Sich darum Gedanken zu machen, ob man etwas wirklich will oder braucht, bevor man es kauft.

Das Erlernen auf Verzicht ist vermutlich ein ganz wesentlicher Teil des bewussten Lebens. Denn wer bewusst lebt, schaut zuerst auf das was er hat und danach auf das, was er glaubt zu brauchen. Dabei geht es aber nicht darum, sich auf die Dinge zu beschränken, die wirklich sein müssen. Wenn man sich Dinge kauft, die theorethisch nicht sein müssen ist es kein Problem. Nur werden diese Dinge doch deutllich weniger, wenn man sich einfach nur mal ernsthafte Gedanken darum macht.

- So viele Wege wie möglich zu Fuß oder per Fahrrad zurücklegen statt mit Motorkraftfahrzeugen und öffentlichen Vekehrsmitteln.

Damit schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe. Man spart unglaublich viel Geld, tut unglaublich viel für seine Gesundheit, trägt sehr zur ökologischen Nachhaltigkeit bei und zeigt den Konzernen und Kriegstreibern damit den Stinkefinger. Mit einem Bollerwagen geht es sogar fürs Einkaufen.

- Demos besuchen um Präsenz zu zeigen.

Auf den richtigen Demos zu gehen und Präsenz zu zeigen ist der einzige Weg noch politisch Druck zu machen. In Deutschland finden sehr viele Demos regelmäßig statt. Aus Insiderkreisen weiß man, dass Politiker sich davon noch beeinflussen lassen. Natürlich nicht komplett, aber sie nehmen es zumindest wahr und das kann irgendwann mal entscheidend für uns alle gewesen sein.

- Sich auf alternative Politik- und Medienportalen informieren.

Beispielsweise KenFM, RT Deutsch, Wissensmanufaktur , Freundeskreis Heimat und Recht, Mahnwachen.info oder die Deutsche Mitte. Durch das Internet haben wir heutzutage die Möglichkeit uns vielfältig zu vernetzen und Informationen auszutauschen. Aber diese Zeit läuft ab. Die staatlichen Kontrollorgane arbeiten mit Hochdruck daran, das Internet wieder unter Kontrolle zu bringen. Es gibt auch Bestrebungen seitens Untergrundbewegungen alternative Netzwerke aufzubauen. Doch die Entwicklung insgesamt ist sehr ungewiss und undurchsichtig. Wir sollten die Zeit nutzen, die uns noch bleibt.

- Sich informative Vorträge und Bücher alternativdenkender und kritischdenkender Menschen ansehen/durchlesen

Beispielsweise Sepp Holzer (naturnaher Landwirt), Andreas Popp (Systemforscher), Manfred Spitzer (Hirnforscher), Dirk Müller (Börsenexperte), Daniele Ganser (Friedensforscher), Niko Paech (Nachhaltigkeitsforscher), Franz Hörmann (Wirtschaftsforscher). Diese Menschen haben mich mit ihrem Wissen, und ihre Art dieses Wissen zu vermitteln, sehr beeindruckt und inspiriert. Sie haben mich in meiner Wahrnehmung dieser Welt immer wieder bestätigt und beflügelt auch danach zu handeln. Deswegen kann ich diese Personen nur empfehlen. Das ist aber nur eine kleine Auswahl. Es gibt natürlich noch viel mehr schlauer Köpfe.

- Das Grundgesetz lesen

Mithilfe simpelster Rechtskenntnisse, die jeder versteht, ist es sehr einfach sich gegen viele Dinge zu wehren. Besonders im Bezug auf Ämter wie das Jobcenter. Auf Youtube gibt es sehr viele User, welche sich aus den Klammern des Jobcenters und der GEZ befreit haben. Es lohnt sich.

- Alternative Betriebsysteme ausprobieren

Beispielsweise Linux Mint. Linux Mint ist Windows 7 sehr ähnlich in seinem Aufbau und seiner Struktur. Außerdem hat es eine deutsche Community, welche einen bei Fragen zur Verfügung steht. Zu Anfang ist es sicherlich sinnvoll Linux neben Windows zu installieren um sich umzugewöhnen. Das braucht eben Zeit und Geduld. Aber irgendwann ist es wirklich so selbstverständlich wie Windows. Lernbereitschaft ist entscheidend. Entgegen dem allgemeinen Glauben lassen sich über kleine Umwege recht viele Windows-Programme und Spiele auf Linux abspielen. Möglich macht das zb. das Programm „Playonlinux“.

- Anonymisierende Suchmaschinen nutzen (zb. Ixquick)

Um Googles Datensammelei zu entgehen, haben sich inzwischen viele Alternativen aufgetan. Auf Google muss man nicht verzichten. Aber man kann es auf die Situationen reduzieren, in denen alternative Suchmaschinen keine zufriedenstellendne Ergebnisse liefern.

- Eigene Aktionen ausdenken

Es gibt mittlerweile sehr viele Bewegungen die einfach aus dem Nichts entstanden sind. Sowohl auf Youtube wie in real. Die Montagsmahnwachen sind dafür ein gutes Beispiel. Weil Menschen erkannt haben was hier eigentlich passiert und das Bedürfnis aufkam etwas tun zu wollen. Das können ganz unterschiedliche Dinge sein. Politisches Engagement in Form von Demos oder soziales Engagement. Aktiv wie passiv. Nutzt die Talente die ihr habt, um etwas in eine positive Richtung zu bewegen. Vernetzt euch mit Freunden und politischen Bewegungen vor Ort. Irgendwas findet man meist immer über das Internet.

„Du musst die Veränderung sein, die du dir für diese Welt wünscht.“ - Ghandi

28.3.16 18:41

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